Künstliche Befruchtung

Wenn der Kinderwunsch und die damit verbundene Schwangerschaft ausbleibt, sich nicht einstellen will, dann ist die künstliche Befruchtung eine sehr gute Lösung, fast schon der Königsweg um eine Schwangerschaft herbei zu führen.

Leider werden die Kosten für eine künstliche Befruchtung von den Krankenkassen nur noch zum Teil und nur noch unter bestimmten Aspekten übernommen. So dass, besonders bei finanziell schlechter gestellten Paaren, der unerfüllte Kinderwunsch weiter ein Wunschtraum bleiben wird.

Dennoch wird eine künstliche Befruchtung für viele Paare die einzige Möglichkeit, außer einer Adoption, sein, ein eigenes Kind zu bekommen. Eie künstliche Befruchtung ist in der Regel auch nicht sehr Risikoreich. Lediglich bei einer hormonellen Behandlung im Vorfeld besteht die Gefahr der Mehrlingsschwangerschaft. Jedoch wird diese Möglichkeit von vielen Paaren längst nicht so risikoreich empfunden wie die Belastung der vielen Jahre die dm unerfüllten Kinderwunsch bis zu dem Punkt an dem man sich für eine künstliche Schwangerschaft entscheidet, hat ertragen müssen.

Aber auch rechtliche Aspekte sind bei einer künstlichen Befruchtung zu bedenken, vor allem wenn einer der beiden Partner nicht der leibliche Vater oder die leibliche Mutter ist. In Deutschland bestehen zwei Gesetze die sowohl dem Kind das recht zusprechen, zu erfahren wer der Erzeuger ist und im Gegensatz dann dem Kind die Möglichkeit erlauben den Samenspender zu ermitteln. Jedoch werden die Daten einer Samenbank nach zehn Jahren vernichtet so dass das betreffende Kind nie die Möglichkeit haben wird zu erfahren wer nun wirklich der leibliche Vater ist. Die seelische Belastung ist dadurch hoch.