Verhütungsmittel

Eine der wirklich Bahnbrechenden Neuerungen unserer Zeit, die das tägliche Leben tatsächlich verändert haben, war die Erfindung zuverlässiger Verhütungsmittel, allen voran die Anti-Baby-Pille. Sie ermöglichten eine gewisse Planungssicherheit, schließlich will bei weitem nicht jeder, der sexuell aktiv ist, auch Kinder.

Die Gründe dafür können vielfältig sein, und sollen auch nicht Gegenstand dieses Textes werden. Später erhielt besonders ein Verhütungsmittel noch eine ganz andere wichtige Funktion, die nichts mit dem Kinderwunsch zu tun hatte – der Verhinderung einer Übertragung verschiedener Krankheiten, allen voran die des HIV Virus. Nicht nur aus diesem Grunde ist das Kondom weiterhin Verhütungsmittel Nummer eins, besonders bei Menschen, die auch außerhalb einer festen Beziehung sexuell aktiv sind, da andere Verhütungsmittel wie die Pille eher präventiv und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden muss, bevor sie tatsächlich zuverlässig schützen kann.

Auch andere Verhütungsmittel sind durchaus noch gängig, wie der Einsatz einer Spirale, welche die Spermien abtöten soll – sogar Langzeit-Verhütungsmittel, die in einem Depot unter die Haut implantiert werden, sind inzwischen auf dem Markt erhältlich, jedoch sollte man sich im klaren darüber sein, dass alle Verhütungsmittel, die in das hormonelle Gleichgewicht des Körpers eingreifen, auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen können. Welche Verhütungsmittel für einen besonders geeignet sind, das sollte man in einem Gespräch mit dem Frauenarzt klären, der dann auf Wunsch auch die Spirale, oder das Depot einsetzt.